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Markenbewertung

Die Markenwert-Ermittlungsmodelle der MarkenBörse

Einleitung:

Markenwertermittlungen im Gutachtenstil sind grundsätzlich aufwendig, langwierig und kostenintensiv. Dadurch sind sie ungeeignet, Markenwerte schnell und kostengünstig zu ermitteln. Wir haben daher mit einem der marktführenden Unternehmen zwei eigene Modelle zur schnellen und kostengünstigen Markenwertermittlung erarbeitet.

Model 1 wurde für benutzte Marken entwickelt.

Model 2 wurde für unbenutzte Marken entwickelt.

Beide Modelle ermöglichen es einen Markenwert schnell und kostengünstig als Schätzwert zu ermitteln. Die Kosten für die Schnellschätzung Model 1 (benutzte Marken) betragen 299,00 € und für Model 2 (unbenutzte Marken) betragen 99,00 €. 

Die Markenwert-Ermittlungsmodelle wurden entwickelt, um es

-        Markenverkäufern zu ermöglichen, den Markenwert ihrer zum Verkauf stehenden Marke schnell, einfach und günstig zu bestimmen und zu diesem Wert in der Markenbörse einzustellen,

-        Markenkäufern zu ermöglichen, den Wert der anzukaufenden Marke schnell, einfach und günstig zu berechnen, um einen fairen und angemessen Preis zu bezahlen.

Das jeweilige Markenwert-Ermittlungsergebnis spiegelt dabei annähernd den Wert wider, den die Marke zum Zeitpunkt der Markenwertermittlung hat. Das Markenwert-Ermittlungsergebnis ersetzt dabei kein förmliches Markengutachten und ist nicht Gerichtsverwertbar oder von Wirtschaftsprüfern testierbar. Allerdings reicht das Markenwert-Ermittlungsergebnis in jedem Fall aus, den jeweiligen Markenwert der benutzten oder unbenutzten Marke so zu ermitteln, dass ein Markenkauf oder Markenverkauf möglich ist, ohne eine Seite (Käufer oder Verkäufer) zu übervorteilen.

Das Markenwert-Ermittlungsmodell wird mit aktuellen Marken-Verkaufspreisen regelmäßig überprüft und die Bewertungsparameter in den hinterlegten Formeln angepasst.  

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Benutzte Marke

1. Modellrechnung zur benutzten Marke

a) Intro

Das von Ihnen ausgewählte Programm bewertet eine aktive Marke also eine Marke die derzeit dafür eingesetzt wird, ein konkretes Produkt oder eine konkrete Dienstleistung zu vermarkten.

Für die Bewertung einer solchen, aktiven Marke halten Sie bitte die folgenden Informationen bereit:

  • Umsatz mit der Marke im zurückliegenden Geschäftsjahr
  • Umsatzrendite der Marke im zurückliegenden Geschäftsjahr
  • Alter der Marke bzw. Jahr der ersten Eintragung im Markenregister

b) Feld „Alter der Marke“

Das Alter der Marke dient als Indikator für die zukünftige Lebensdauer der Marke. Grundsätzlich gilt, dass eine Marke umso mehr Wert hat, je länger die Lebensdauer eingeschätzt werden kann.

c) Feld „Umsatzrendite vor Steuern“

Bitte tragen Sie hier die Umsatzrendite vor Steuern für das Unternehmen ein, welches die Markenrechte hält. Ist der Markeninhaber eine Privatperson, so gilt die Umsatzrendite des Unternehmens, das die Produkte bzw. die Dienstleistungen unter der Marke vermarktet.

Sollten Sie die Umsatzrendite nicht kennen, z.B. weil Sie eine Fremdmarke bewerten möchten, geben Sie bitte einfach an, ob es sich bei dem Markeninhaber um ein produzierendes Unternehmen, ein Handelsunternehmen oder ein Unternehmen für sonstige Dienstleistungen handelt.

d) Feld „Markenstärke“

Die Höhe des Markenwerts hängt u.a. von der Stärke der Marke ab. Vereinfachend legen wir für die Modellrechnungen drei Stufen der Markenstärke zu Grunde: Eine starke Marke dominiert den Markt, d.h. sie ist die bekannteste und am meisten nachgefragte Marke. Sie hat folgerichtig den höchsten Marktanteil. Eine mittlere Marke zählt zu den drei bis vier Top-Marken im Markt. Sie ist sehr bekannt, und hat ein sehr gutes Image. Eine schwache Marke „schwimmt im Markt mit“. Sie hat keine hohe Markenbekanntheit, aber ihre Fans. Sie liegt in der Marktbedeutung an Position 4 und darunter.

e) Feld „Umsatz“

Bitte tragen Sie hier den Nettoumsatz des letzten Geschäftsjahres ein, der in der Region bzw. in den Ländern erzielt worden ist, für die die Marke Schutzrechte hat.

f) Ergebnisse

Das Modell liefert Ihnen zwei Ergebnisse: Das „Jährliche Ertragspotenzial“ zeigt, wie hoch der Ertrag der Marke ist, der ursächlich nur auf die Marke zurückzuführen ist. Hierbei handelt es sich um einen Schätzwert, der von der Ertragskraft und von der Stärke der Marke abhängt. Der „Schätzwert für den Markenwert“ stellt eine Fortschreibung des jährlichen Ertragspotenzials auf die Zukunft dar. Er ist umso höher, je langer die Lebensdauer der Marke eingeschätzt wird.

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Markenmantel

2. Modellrechnung zum Markenmantel

a) Intro

Das von Ihnen ausgewählte Programm bewertet einen Markenmantel, d.h. eine Marke, die zwar rechtlich geschützt ist, derzeit aber nicht am Markt angeboten wird. Der ermittelte Markenwert repräsentiert die potenziellen Investitionen, die getätigt werden müssten, um einen vergleichbaren Markenmantel zu generieren. Diese umfassen im Wesentlichen Schutzgebühren und Anwaltshonorare. Für die Eingabe der notwendigen Daten halten Sie am besten einen Auszug aus dem Markenregister bereit.

b) Anzahl der Warenklassen

Bitte geben Sie hier ein, in wie vielen Warenklassen die Marke geschützt ist. Sie finden diese Informationen unter Zeile 510 „Waren- / Dienstleistungsverzeichnis“.

c) Länder, in denen die Marke geschützt ist

Relevant ist hier die Information, ob sich der Markenschutz nur auf Deutschland erstreckt oder europaweit ist. Im Falle eines europaweiten Schutzes spricht man von „Unionsmarke“. Dieser Begriff ist unter der Überschrift „Informationen“ des Registerauszugs zu finden.

d) Seit wie vielen Jahren ist die Marke im Markenregister eingetragen

Sie finden diese Information unter Zeile 220 „Anmeldetag“. Generell gilt, dass ein Markenmantel umso mehr Wert hat, je länger die Eintragung zurück liegt.

e) Recherche, Antragstellung und Markenüberwachung

Die professionelle Tätigkeit eines Anwalts schlägt sich positiv auf den Wert des Markenmantels nieder.

f) Art des Markenschutzes

Bitte geben Sie an, ob die Marke als Wortmarke, Bildmarke oder Wort-Bildmarke geschützt ist. Sie finden diese Information unter Zeile 550 „Markenform“. Der Schutz als Wortmarke ist höher einzustufen als die beiden übrigen Markenformen.

g) Domains

Domains unter dem Markennamen werten den Markenmantel auf, da hier ebenfalls Investitionen getätigt wurden und mehr Handlungsoptionen für den Übernehmer der Markenrechte bestehen. Je mehr Domains mit dem Markenmantel verkauft werden können, umso positiver ist die Auswirkung auf den Markenwert.

h) Anmeldung eines Gewerbes

Die Anmeldung eines Gewerbes unter dem Markennamen bedeutet die Möglichkeit, direkt einen Geschäftsbetrieb aufnehmen zu können. Dies schlägt sich positiv auf die Bewertung des Markenmantels nieder.

i) Social Media-Aktivitäten

Auch wenn eine Marke nicht aktiv in Benutzung ist, können bereits im Vorfeld Ankündigungen in sozialen Medien erfolgt sein. Diese Aktivitäten umfassen insbesondere die Einrichtung von entsprechenden Accounts und User-Plattformen. Neben der Einrichtung ist die Anzahl der Mitglieder, Likes oder Follower relevant.

j) Ergebnisse

Das Modell liefert Ihnen einen Schätzwert für die Investitionen, die notwendig wären, einen vergleichbaren Markenmantel zu schaffen. Diesen Schätzwert können Sie als Grundlage für die Erstellung eines Verkaufsangebots nutzen. Ob dieser Wert im Falle einer Markenübertragung erreicht wird, hängt allerdings nicht zuletzt von der Anzahl potenzieller Investoren und von deren Investitionsbereitschaft ab.

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